Geschichtliches: !
Bis zu Beginn des letzen Jahrhunderts wurde der Schlaf von den Naturwissenschaften wenig beachtet. Seit der Antike gab es
mythologische Vorstellungen und überwiegend philosophische Beschäftigungen mit dem Phänomen Schlaf.
Erst nach der Entwicklung
des Elektroenzephalogramms durch Berger 1929 hatte man die Möglichkeit die elektrische Aktivität der Hirnrinde zu messen
und aufzuzeichnen und konnte so den Funktionszustand des Gehirnes im Wach- und Schlafzustand objektivieren.
Ausgangspunkt
der modernen Schlafforschung sind die Beobachtungen von Aserinsky und Kleitman, die bei gesunden Menschen im Schlaf etwa
alle 90-100 Min. wiederkehrende Perioden von schnellen und lebhaften Augenbewegungen beobachteten. Heute wird die Auswertung
von Schlaf-EEG´s nach dem weltweit anerkannten, 1968 unter Federführung von Rechtschaffen und Kales herausgegebenen Manual
durchgeführt.